Zum Tode von Josef Urmann

Ein paar Tage ist es jetzt her, da erreichte mich die betrübliche Nachricht, dass unser Schachfreund Josef Urmann am 12. Juni 2019 im Alter von 85 Jahren in Berlin verstorben ist. Josef, der in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts Teil des sehr erfolgreichen Bundesliga Teams des Schachclub Regensburg war, gemeinsam mit so bekannten Oberpfälzer Schachgrößen, wie Helmut Janka, Anton Wellenhofer und Reinhold Görge, wurde mit der Fusion unserer beiden Vereine, Schachclub und Bavaria, 1989 Mitglied unserer gemeinsamen Schachgemeinschaft.
Ich lernte Josef erst mit Eintritt in seinen Ruhestand besser kennen, als er zusammen mit meinem Vater häufiger Gast bei Seniorenturnieren war. Bis ins hohe Alter blieb er seiner Leidenschaft am Schachbrett treu. Fast auf den Tag genau ist es jetzt 6 Jahre her, dass ihn am 14. Juli 2013 bei unserer Schnellschach Vereinsmeisterschaft ein Schlaganfall traf und damit jäh seiner aktiven Schachkarriere ein Ende setzte. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in der Obhut seiner Lebensgefährtin in Berlin. Bei den seltenen aber regelmäßigen Telefongesprächen, die ich bis zuletzt mit ihm führte, zeigte er sich auch im hohen Alter und schwer gezeichnet von seiner Krankheit immer bestens informiert über seine alte Liebe, den Schachclub Bavaria Regensburg von 1881, dem er Zeit seines Lebens immer treu geblieben war.
Josef, wir, deine alten schachlichen Weggefährten werden dich in liebevoller Erinnerung behalten.   Peter Oberhofer

Reinhold Görge 1. von links, Josef Urmann, sitzend 4. von links,
hinter ihm stehend Helmut Janka, 6. von links Anton Wellenhofer

 

DJEM Willingen 2019

Alljährlich finden die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften im Schach (kurz: DJEM) in Willingen statt. Vom 08. bis 16. Juni spielten dieses Jahr über 700 Spielerinnen und Spieler um die zu vergebenden Titel in den 14 Altersklassen. Vom Schachclub Bavaria Regensburg dabei waren Jana Schneider, Lars Goldbeck (beide U18) und Cédric Oberhofer (ODJEMA (offene deutsche Jugendeinzelmeisterschaft (U25) TurnierA)) die für euch von der Meisterschaft berichten:

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DJEM Willingen 2019 – Jedes Jahr wieder ein tolles Erlebnis

Alljährlich findet in den bayerischen Pfingstferien die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft, kurz DJEM, im Schach statt. Zu jeder Zeit eines der beeindruckendsten Turniere im Turnierkalender. In einem gut organisierten Turnier wird in den geschlossenen Altersklassen U10 bis U18, U10w bis U18w und in der offenen U25 jeweils um den deutschen Meistertitel gespielt. Für die geschlossenen Altersklassen müssen sich die bayerischen Kinder und Jugendlichen auf der Bayerischen Jugendeinzelmeisterschaft qualifizieren, die alljährlich in den Osterferien in Bad Kissingen (Jungen) und Spalt (Mädchen) stattfinden. Die U25 ist in drei Gruppen, nach den jeweiligen Wertungszahlen der Schachspieler/innen aufgeteilt. Für Mitreisende und Trainer gibt es die Möglichkeit den Dabei-Cup zu spielen, der parallel zu den Runden stattfindet.

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2.Frauen-Bundesliga – auf ein Neues

In den Runden 6 + 7 waren wir als Ausrichter erfolgreich gegen Schott Mainz und sicherten damit den Verbleib in der Liga.

SK Langen ließ uns in der Schlußrunde weniger Aussichten als gewünscht. Doch das geht voll in Ordnung, da wir unser Klassenziel bereits erreicht hatten.

Nach der Saison ist vor der Saison. Wie gesagt, das Klassenziel wurde gesichert.

Die Frage, ob wir wieder in der Saison 2019/2020 antreten oder nicht, wurde nun mit einem klaren Ja!!!!  beantwortet. Die Abwägung, ob die Kosten für Fahrten, Übernachtungen und Schiedsrichter nicht unser Budget sprengen, wurde im Sinne der Vereinssatzung beantwortet. Die Förderung des Schachspiels ist Vereinszweck. Darunter verstehen wir insbesondere die Förderung von Frauen im Verein. Ich habe irgendwo gelesen, dass nur 6% den Anteil der Frauen am Schach ausmacht. Traurig, oder? Wir setzen daher ein Signal und wünschen weiteren Zuspruch von innen und außen.

VIERERPOKALSIEGER 2019 – SC BAVARIA REGENSBURG VON 1881

HART ERKÄMPFTER 2,5:1,5 FINALSIEG IN MINTRACHING / LARS GOLDBECK ALS MATCHWINNER

Man schrieb das Jahr 1984. Der Sieger des oberpfälzer Viererpokals hieß Bavaria Regensburg. Ein 2:2 gegen Fortuna Regensburg reichte damals zum Titelgewinn. 35 Jahre mussten wir warten, ehe unser Team wieder das Finale erreichte. Mintraching gegen Bavaria Regensburg hieß jetzt die Finalpaarung. Fest entschlossen, den Titel zu holen, machten wir uns auf den Weg nach Mintraching. Bereits nach einer Stunde einigten sich Georg Dechant und FM Christoph Rother am dritten Brett, dem einzigen Brett, an dem wir auf Grund der aktuellen Wertungszahlen deutlich im Nachteil waren, auf ein Remis. Dementsprechend zufrieden waren wir mit dieser Punkteteilung, zumal sie uns mit den schwarzen Steinen gelang. In den folgenden drei Stunden verbesserten wir an den drei verbliebenen Brettern konsequent und kontinuierlich unsere Stellungsvorteile. Kurz vor der ersten Zeitkontrolle schien nur noch die Frage nach der Höhe unseres Sieges unbeantwortet.

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