Völlig fassungslos mussten wir kurz vor den Weihnachtsfeiertagen die schockierende Nachricht vom Tode unseres Schachfreundes Stefan Fuchs entgegennehmen. Viel zu früh, im Alter von nur 46 Jahren, verstarb er völlig überraschend und unerwartet am 13. Dezember 2017. Stefan hinterlässt zwei Kinder, die nun ohne ihren Vater erwachsen werden müssen. Wie wenig wiegt im Vergleich zu dem Verlust des Vaters, den seine beiden Kinder nun ertragen lernen müssen, unser schmerzlicher Verlust eines von allen Seiten geschätzten Schachfreundes. Stefan wird in unserem Verein eine große Lücke hinterlassen. Als Oberpfälzer Schnellschachmeister und Dähnepokalfinalist war Stefan eine tragende Säule unserer zweiten Mannschaft und ursächlich mitbeteiligt am großen Erfolg dieser Mannschaft in den letzten Monaten. Noch mehr als der schachliche Verlust wiegt aber der menschliche. Obwohl erst seit wenigen Jahren bei uns im Verein war Stefan als aktives Mitglied unserer Schachgemeinschaft zu einer Stütze und treibenden Kraft geworden. Er fand immer Zeit, sich mit seinen Kenntnissen und Ideen bei uns einzubringen. Seine ruhige und ausgeglichene Art verschafften ihm dabei viel Respekt und Anerkennung bei Jung und Alt. Stefan, wir werden dich am Schachbrett und noch viel mehr als Teil unserer Schachgemeinschaft sehr vermissen.
Peter Oberhofer
Im Namen des Vorstandes des SC Bavaria Regensburg von 1881
Mit einer beeindruckenden Leistung erkämpfte sich unser Team bei den BAYERISCHEN SCHNELLSCHACHMEISTERSCHAFTEN 2017 sensationell den 3. Platz. Unsere Mannschaft mit Cédric Oberhofer, Lars Goldbeck, Eric Gabler, Georg Dechant und Stefan Fuchs spielte ein überragendes Turnier und behauptete sich gegen nominell deutlich stärker einzuschätzende Teams. Dabei wäre unsere Mannschaft eigentlich gar nicht startberechtigt für die Schnellschach Oberliga gewesen. Nach unserem unglücklichen Abstieg im letzten Jahr, waren wir mit dem Ziel nach Rottendorf, einem Vorort von Würzburg, gereist, um in der Landesliga Nord einen der ersten Plätze zu belegen, um damit den sofortigen Wiederaufstieg in die Schnellschach Oberliga zu schaffen. Doch es kam anders. Eine ungerade Teilnehmerzahl im Feld der Oberliga bescherte uns die Chance, als ranglistenstärkste Mannschaft der Landesliga Nord in die höchste bayerische Schnellschachliga aufzurücken. Und unser Team, das mit Abstand jüngste im Feld der bayerischen Schnellschachelite, nutze die ihm überraschend gebotene Chance. Mit Siegen gegen Bamberg, Herzogenaurach, Passau und Gröbenzell legten wir einen fulminanten Start hin und übernahmen mit 8:0 Punkten die alleinige Tabellenführung. In der 5. Runde mußten wir die erste Niederlage verdauen. Gegen die mit zwei IMs angetretenen Münchner vom FC Bayern waren wir chancenlos. Doch der Sieg in der vorletzten Runde gegen Forchheim bescherte uns bereits einen sicheren Podestplatz. Bei der unglücklichen 1,5:2,5 Niederlage gegen Nürnberg in der Schlußrunde merkte man, dass die Akkus bei unserem Team allmählich zur Neige gingen.